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Nähzubehör

Zubehoer

Hallo ihr Lieben,

Jetzt habe ich schon einige meiner Werke eingestellt, aber euch noch gar nicht erzählt, was für Nähzubehör ich benutze, was ich bevorzuge und wovon ich eher abrate.

Zuerst möchte ich euch ein paar Dinge zur Pflege und dem Umgang mit einer Nähmaschine beschreiben.

Eine gepflegte und gut behandelte Nähmaschine ist schon die halbe Miete. Die Nähmaschine ist das Grundgerüst unseres tollen Hobbys. Und genau so sollte man das gute Stück auch behandeln.

Es beginnt mit der Reinigung. Es lohnt sich die Maschine immer mal von Fusseln und kleinen Fäden zu befreien. Das geht ganz einfach mit Wattestäbchen oder einfach mal aussaugen oder mit einer Ballpumpe auspusten, funktioniert super. Wenn man gerade schon dabei ist, kann man die Maschine auch noch ölen. Das wird eigentlich auch in jeder Anleitung empfohlen. Wenn man keine zur Hand hat, einfach mal im Internet nachschauen und gegebenenfalls ausdrucken. Nähmaschinenöl bekommt man im Baumarkt für ein paar Euro. Auf alles, was sich bewegt und aneinerander gerät, ein Tröpfchen Öl. Das heißt überall, wo sich Zahnräder bewegen, wo Wellen sich drehen, wo es auch schnell man quietschen könnte. Nicht zu vergessen ist der Bereich, der die Nadel bewegt.

Spulenkapsel

Hier ein Bild der Spulenkapsel. Hier zum Beispiel einen Tropfen Öl einspritzen. Danach aber erstmal auf einem Probestück nähen, es kann sein, das nach dem Ölen etwas Öl über die Nadel auf den Stoff gelangt.

Danach schnurrt sie wieder wie ein Kätzchen!

Naehmaschine

Ich habe eine Singer Magic 3000. Das ist meine erste Nähmaschine. Da ich am Anfang nicht wusste, ob mir das nähen Spaß macht, habe ich mir erstmal eine gebrauchte gekauft. Sie funktioniert super und ich bin sehr zufrieden damit. Am Anfang hatte ich hier und da Probleme die ich aber durch putzen und warten der Maschine schnell in den Griff bekam.

Am Anfang dachte ich immer, das das “billige” Garn und die einfachen Universalnadeln reichen und man damit super einfach nähen kann. Ich kann euch sagen das ist sehr ärgerlich. Ich war so sauer und wollte erstmal nichts mehr von meiner Nähmaschine wissen. Aber so soll das ja nicht sein. Also habe ich mir Garn von Gütermann gekauft und Nadeln von Organ für die verschiedenen Stoffe: Jerseynadeln, stretchnadeln, Ledernadeln in verschiedenen Größen. Man war das toll, das nähen war wieder super. In der Regel nehme ich Polyester-Nähfaden, der ist strapazierfähig, die Farben sind brilliant und er hält hohe Nähgeschwindigkeiten, z.B. beim Nähen von Knopflöchern aus. Ich empfehle euch allen also aus meinen Erfahrunngen heraus lasst die Finger von billigem Garn. Klar kann es auch gut gehen, aber sobald ihr etwas anspruchvoller werdet, mehrere Stofflagen nähen wollt oder euch an Applikationen wagt, werdet ihr euch nur ärgern.

Achtet beim kauf der Nadeln aber darauf, das diese auch in eure Nähmaschine passen. In der Bedienungsanleitung eurer Maschinen steht geschrieben, welche Nadeln passen. Ich verwende für meine Nähmaschine jedoch am liebsten Nadeln von Organ oder Schmetz. Was für Nadeln ihr für welche Stoffe am betsen verwendet habe ich euch in meinem Näh-ABC Buchstabe N beschrieben.

Ein wichtiges Utensil ist eine gute Stoffschere. Mit einer normalen Küchenschere wird man beim Stoff zuschneiden nicht glücklich. Hier ist es wichtig, das man mit einer Stoffschere auch nur Stoff schneidet, da diese sonst stumpf wird. Ich habe eine Stoffschere und eine Schere die ich zum Beispiel für Papier oder andere Materialien verwende.

Zum befestigen von Druckknöpfen, Ösen, Jeans-Knöpfen und Nieten verwende ich die Variozange von Prym und die jeweiligen Knöpfe, Ösen und Nieten ebenfalls von Prym oder Snaply. Damit ist das befestigen von diesen Materialien kinderleicht und ohne Hammer möglich. Ich kann euch diese Zange nur empfehlen.

Metermaß, Handmaß, Schneiderkreide, Fadenauftrenner und Stecknadeln sollten natürlich nicht fehlen.

Also gebt bei eurem Nähzubehör lieber ein bisschen mehr Geld aus und gönnt eurer Nähmaschine die Qualität und habt Spaß beim nähen. Es lohnt sich!

Eure Carmen